Basel, 2022–2026
Projektwettbewerb, 2022, 1. Preis
Das Wohnhaus auf dem parkzugewandten Baufeld 12 ist ein Holzhaus. Grundfläche und Höhe sind vom Masterplan von Erlenmatt Ost vorgegeben. Der Anspruch an eine nachhaltige Bauweise ist umfassend: Die Wahl des nachwachsenden Baustoffs Holz wird mit einer konsequenten Systemtrennung kombiniert, die bei der Trennung von Trag- und Raumstruktur beginnt. Das hölzerne Skelett hat vier Tragachsen mit Unterzügen in Längsrichtung. Sie liegen auf Stützen mit einer Gabelung auf, sodass jeweils Stütze auf Stütze steht. Die Deckenfelder werden mit Brettstapelelementen überspannt und mit einer Schüttung beschwert. Auch die nichtragenden Innenwände bestehen aus Holz.
Wohnungen mit vielen Zimmern bieten Raum für Familien oder Wohngemeinschaften. Die «vielen» Zimmer gruppieren sich um eine innere Halle. Türen in Querrichtung öffnen diagonale Durchsichten und orientieren die Innenräume zum Hof und zum Park. Die Holzoberflächen prägen die Stimmung der Wohnungen – ein beinahe «alpines» Wohnen.
Sprossenfenster prägen als primäre Elemente den architektonischen Ausdruck. Die Bekleidung der opaken Fassadenpartien besteht aus karbonisierten Holzschindeln, die hinter die hellen Fenster und metallenen Teile aus feuerverzinktem Stahl zurücktreten.
Mitarbeit Wettbewerb
Ron Edelaar, Elli Mosayebi, Christian Inderbitzin, Zoe Börmann, Julian Daniel, James Horkulak, Adrian Richter Sibila
Mitarbeit Planung und Ausführung
Ron Edelaar, Elli Mosayebi, Christian Inderbitzin, Peter Gaub, Alexander Gebetsroither, Zoe Börmann, Niklas Häggmark, Sara Lazarevic, Lou Münger, Niccolo Giovannella, Julia Janiel
Bauherrschaft
Stiftung Habitat, Basel
Landschaftsarchitekt: EMI Architekt*innen AG, Zürich
Ingenieur: wlw Bauingenieure AG, Zürich
Holzbauingenieur, Bauphysik: Pirmin Jung Schweiz AG, Sursee
HLS-Planer: Bogenschütz AG, Basel
Elektroplaner: Schäfer Partner AG, Lenzburg
Fotos
Roland Bernath, Zürich
Publikation
www.architekturbasel.ch, 03.06.2026