Zürich, 2022–2025
Projektstudie, 2021, 1. Preis
Das Wohnhaus fügt sich zurückgezogen von der Milchbuckstrasse als Hofgebäude in den bestehenden Blockrand ein. Der ausgewachsene Baumbestand nimmt dabei eine wichtige Bedeutung ein. Der Baukörper des Neubaus mit zweiundzwanzig Wohnungen zieht sich an den Ecken respektive dort, wo Bäume stehen, mit konkaven Bewegungen zurück. Diese Partien sind verglast, womit der Aussen- in den Innenraum «geholt» wird. Umgekehrt schliessen die Baumkronen den Innen- erst im Aussenraum ab. Kleine Austrittsbalkone sind jeweils dort platziert, wo sich zwei Innenräume verbinden. Das Dreiblatt aus einer Türe und zwei Fenstern lenkt den Blick von Innen nach Aussen in die Diagonale.
Die hinterlüftete Fassade besteht aus vertikalen Kupferbahnen. Im Laufe der Zeit wird sich das Aussehen des Kupfers verändern. Als Haus mit dunkler Patina bildet es alsdann einen zurückhaltenden Hintergrund für die jahreszeitlich ändernden Farbtöne des Baumlaubes.
> Lageplan
Mitarbeit Wettbewerb
Ron Edelaar, Elli Mosayebi, Christian Inderbitzin, Mathilde Sudan
Mitarbeit Planung und Ausführung
Ron Edelaar, Elli Mosayebi, Christian Inderbitzin, Christian Franke, Michael Reiterer, Lou Hofmann, Sven Fawer, Nicolas Cuénod, Christine Anschütz, Lukas König, Jeremy Waterfield
Bauherrschaft
privat
Landschaftsarchitektur: EMI Architekt*innen, Zürich
Ingenieur: WKP Bauingenieure AG, Zürich
HLS-Planeung: Frei + Partner Haustechnikplanung GmbH, Baden
Elektroplanung: Schäfer Partner AG, Lenzburg
Bauphysik: Raumanzug GmbH, Zürich
Fotos
Roland Bernath